Polizeibudget der TRNZ von 8,45 Milliarden Lira in Lefkoşa einstimmig genehmigt
In Nordzypern hat der Republikanische Ausschuss für Wirtschaft, Finanzen, Haushalt und Planung am 25. November in Lefkoşa das Budget der Generaldirektion der Polizei in Höhe von 8.452.706.000 türkischen Lira einstimmig verabschiedet. In der Sitzung wurden Fragen der Sicherheit, Drohungen gegen die Medien, Razzien zur Aufrechterhaltung der Ordnung sowie die technischen Bedürfnisse der Polizei erörtert.
Der Generaldirektor der Polizei, Ali Adalıer, berichtete, dass 2024 insgesamt 1.024 Frauen Gewalt ausgesetzt waren und im Jahr 2025 bis zum heutigen Datum 957. Nach seinen Angaben wurden 2024 36 und 2025 bislang 28 Sexualdelikte gegen Kinder registriert.
Adalıer erklärte, dass die Polizei eine „Roadmap“ für Personal, Gesetzgebung, soziale Leistungen, Gebäude, Fahrzeuge, technische Ausstattung und Ausbildung festgelegt hat. Insgesamt dienen 2.349 Mitarbeiter in der Polizei; 67 % arbeiten im Schichtdienst ohne entsprechende Zulagen. Er wies auf die Notwendigkeit hin, die Frage der Überstunden zu lösen und den Fuhrpark zu erneuern, was im Rahmen des aktuellen Budgets schwierig sei.
Nach Angaben Adalıers fällt die Wartung der neuen Foto- und Videoblitzanlagen in die Zuständigkeit des Ministeriums für öffentliche Arbeiten und Verkehr. Die Razzien zur Gewährleistung der öffentlichen Ordnung werden fortgesetzt. Auf seine Initiative hin wurde der Anreizfonds um 450.000 Lira erhöht.
An der Sitzung nahmen auch Vertreter des Verbands der pensionierten Polizisten der TRNZ teil. Ausschussvorsitzende Resmiye Eroğlu Canaltay betonte das Engagement im Kampf gegen Gewalt an Frauen. Abgeordnete der Republikanisch-Türkischen Partei (CTP) und der Nationalen Einheitspartei (UBP) stellten Fragen zur Finanzierung, Technik und personellen Ausstattung der Polizei.
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