Cyprus, Nicosia

Studie: Ausschlafen am Wochenende senkt das Depressionsrisiko bei jungen Menschen

08.01.2026 / 13:00
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Bei jungen Menschen im Alter von 16–24 Jahren, die Schlafmangel unter der Woche durch längeren Schlaf am Wochenende ausgleichen, ist das Risiko für Depressionen deutlich geringer. Laut den Studienergebnissen ist die Wahrscheinlichkeit depressiver Symptome um 41 % niedriger als bei denen, die am Wochenende nicht „ausschlafen“.

Wissenschaftler weisen darauf hin, dass junge Menschen aufgrund von Schule oder Studium, Nebenjobs, sozialem Leben und außerschulischen Aktivitäten unter der Woche häufig zu wenig schlafen. Dadurch entsteht eine sogenannte „Schlafschuld“.

Obwohl Fachleute betonen, dass regelmäßiger und ausreichender Schlaf an jedem Tag die beste Lösung ist, lässt sich dies für die meisten jungen Menschen nur schwer umsetzen. Unter diesen Bedingungen kann längerer Schlaf am Wochenende eine teilweise schützende Rolle für die psychische Gesundheit spielen.

In der Jugend und im jungen Erwachsenenalter verschiebt sich der biologische Rhythmus natürlicherweise hin zu späterem Einschlafen. Dies erschwert frühes Zubettgehen, insbesondere bei frühem Schul- oder Studienbeginn. Infolgedessen wird chronischer Schlafmangel zu einem weit verbreiteten Problem.

Depressionen gehören zu den schwerwiegendsten Problemen für Menschen im Alter von 16–24 Jahren. Sie können Lernen, Arbeit und den Alltag beeinträchtigen. Die Studie zeigt, dass selbst einfache Gewohnheiten wie zusätzlicher Schlaf am Wochenende einen positiven Einfluss auf das psychisch-emotionale Wohlbefinden haben können.

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