Memur-Sen: Verzögerung bei Überstundenvergütungen um 3–4 Monate — Verletzung von Rechten
Am 12. Januar 2026 erklärte Memur-Sen in Nordzypern, dass die Verzögerung der Auszahlung von Überstundenvergütungen durch das Finanzministerium um 3–4 Monate eine Verletzung der Rechte der Arbeitnehmer darstellt.
Göktürk Yötüken, Vorsitzender von Memur-Sen, stellte in einer schriftlichen Erklärung fest, dass Überstundenvergütungen, mit denen Beamte persönliche und familiäre Opfer ausgleichen, systematisch um 3–4 Monate verzögert werden.
Yötüken erinnerte daran, dass im Gesetz über Gesundheitsbeamte und im Gesetz über Staatsbedienstete ausdrücklich festgelegt ist, dass Zahlungen für zusätzliche Arbeit spätestens nach einem Monat erfolgen müssen. Er betonte, dass die Verzögerung der Zahlungen sowohl den Rechten der Mitarbeiter als auch der geltenden Gesetzgebung widerspricht.
Der Gewerkschaftsvorsitzende wies auch darauf hin, dass auf überfällige Staatsschulden Zinsen berechnet werden, während die Gehälter der Beamten hohen Steuern unterliegen, was seiner Ansicht nach die Verzögerung staatlicher Verpflichtungen inakzeptabel macht.
Yötüken kritisierte außerdem den Haushaltsentwurf für 2026 für die deutliche Erhöhung der Mittel für Verpflegung und Zulagen in den Ministerien sowie für die Gewährung staatlicher Unterstützung an politische Parteien in Höhe von 380 Millionen Türkischen Lira.
Im Falle fortgesetzter Verzögerungen bei Zahlungen im Jahr 2026 erklärte Memur-Sen seine Absicht, gesetzliche Maßnahmen zu ergreifen, einschließlich der Verweigerung von Überstundenarbeit, Arbeitsverlangsamung und Streiks.
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