Im Süden Zyperns sollen türkisch-zyprische Immobilien künftig über Auktionen vermietet werden
Im Süden Zyperns haben die Behörden begonnen, Informationen über die Vermietung von Immobilien im Eigentum türkischer Zyprer auf der offiziellen Website der Verwaltung für türkisch-zyprische Immobilien zu veröffentlichen.
Objekte mit hohem kommerziellem Wert sollen über offene Auktionen vermietet werden. Die erste Auktion wird bereits im Februar erwartet und soll drei Immobilien türkisch-zyprischen Eigentums betreffen:
- eine im Zentrum von Limassol,
- eine weitere im Gebiet Mackenzie,
- die dritte innerhalb der Stadtmauern von Nikosia.
Gleichzeitig wird betont, dass diese Regelungen nicht für Objekte in ländlichen Gebieten gelten, einschließlich Häusern, die als Sommerresidenzen vermietet werden. Solche Gebäude wurden vor vielen Jahren vermietet, um ihren Verfall und ihre Aufgabe zu verhindern.
Rund 10% des Territoriums Südzyperns bestehen aus Immobilien im Eigentum türkischer Zyprer. Laut einer Schätzung aus dem Jahr 2018 wird ihr Gesamtwert auf 6,1 Mrd. € beziffert.
Die Struktur dieses Eigentums verteilt sich wie folgt:
- 23% — Wohnhäuser,
- 6% — Sommerhäuser,
- 14% — Geschäftsgebäude,
- 43% — landwirtschaftliche Flächen,
- 14% — andere offene Flächen.
Berichten zufolge bestehen derzeit 20.093 Mietverträge. Davon wurden 86,5% mit griechisch-zyprischen Flüchtlingen abgeschlossen, die übrigen 13,5% mit staatlichen Stellen, Organisationen und anderen Mietern.
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