Einnahmen- und Steuerabteilungen in Iskele und Famagusta in Nordzypern am fünften Streiktag
Die Einnahmen- und Steuerabteilungen in Iskele und Famagusta in Nordzypern befinden sich am fünften Tag im Streik. Der Streik begann am Freitag, dem 23. Januar 2026, so die Vertreter der Gewerkschaften.
Die Türkisch-Zypriotische Gewerkschaft der öffentlichen Bediensteten (KAMUSEN), die Gewerkschaft der öffentlichen Bediensteten (KTAMS) und die Gewerkschaft der öffentlichen Arbeiter (KAMU-İŞ) gaben bekannt, dass sie weiterhin an der Aktion teilnehmen. Die Erklärung im Namen der drei Gewerkschaften wurde vom Vorsitzenden von KAMUSEN, Metin Atan, abgegeben.
Die Gewerkschaften behaupten, dass das Finanzministerium und die Regierung keinen Dialog über ihre Forderungen aufgenommen und keine Schritte zur Lösung der Probleme unternommen haben. Als Gründe für den Streik werden Personalmangel, strukturelle Mängel und unzureichende Infrastruktur der entsprechenden Einrichtungen angegeben.
Metin Atan erklärte, dass die Mitarbeiter nicht schweigen werden über mögliche Rechtsverletzungen und bereit sind für „alle Formen demokratischer Aktionen“, um diese zu schützen. Seiner Aussage nach: „Solange diese Gleichgültigkeit anhält, wird auch unser Kampf weitergehen.“
Für die Bewohner von Nordzypern bedeutet dies, dass die Arbeit der genannten Abteilungen eingeschränkt bleibt, bis der Streik endet oder Vereinbarungen zwischen den Gewerkschaften und den Behörden erzielt werden.
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