Die Republikanisch-Türkische Partei wird eine Umverteilung der Ausgleichszahlungen für die Lebenshaltungskosten unterstützen — Sıla Usar İncirli
Am 12. Januar 2026 erklärte die Vorsitzende der Republikanisch-Türkischen Partei in Nordzypern, Sıla Usar İncirli, dass die Partei keine Einwände gegen das vom Premierminister vorgeschlagene Modell zur Änderung der Ausgleichszahlungen für die Lebenshaltungskosten (HP) erheben werde.
İncirli kommentierte die Idee des Premierministers, Arbeitnehmern mit niedrigen Einkommen höhere HP-Zahlungen und Arbeitnehmern mit hohen Einkommen geringere Zahlungen zu gewähren. Sie merkte an, dass die Republikanisch-Türkische Partei diesen Vorschlag unterstützen würde, wenn er der Partei offiziell vorgelegt würde.
Die Politikerin fügte hinzu, sie könne sich nicht an eine Rede des Premierministers vom Rednerpult erinnern, in der ein solcher Vorschlag geäußert worden sei. Zugleich betonte İncirli die Bereitschaft zum Dialog: „Wenn Sie uns einen Vorschlag vorlegen, werden wir ihn prüfen. Bringen Sie ihn — und wir sprechen erneut, wir sind zu einem Treffen bereit.“
Sie wies außerdem darauf hin, dass eine vollwertige Zusammenarbeit anhand von Aufzeichnungen nicht möglich sei, und wiederholte, dass die endgültige Entscheidung von einem offiziellen Vorschlag der Regierung abhängen werde.
Für die Bevölkerung Nordzyperns bedeutet dies die Möglichkeit, das Verfahren zur Verteilung der HP-Zahlungen zugunsten einer stärkeren Unterstützung gering entlohnter Arbeitnehmer zu ändern, sofern die Regierung eine entsprechende Initiative einbringt.
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