Russe erhält sechs Monate Haft im Norden Zyperns wegen gefälschter Versicherung
Im Norden Zyperns wurde ein russischer Staatsbürger vom Gericht verurteilt, weil er den Grenzübergang „Metehan“ mit einer gefälschten Autoversicherung überquert hatte. Stanislav Archangelski muss die nächsten sechs Monate im Gefängnis verbringen.
Die Gerichtsverhandlung fand diese Woche vor dem Obersten Strafgerichtshof von Nikosia statt. Laut dem Richter ereignete sich der Vorfall am 25. November 2024. Gegen 19:20 Uhr überquerte der Angeklagte, ein Einwohner der Republik Zypern, den Übergang „Metehan“ und legte dem Beamten einen russischen Pass sowie eine Versicherungspolice vor, die sich als gefälscht herausstellte. Am selben Tag fuhr er über den „Deryneia“-Übergang zurück in den Süden.
Am 27. Januar 2025 wurde Archangelski erneut beim Versuch, denselben Übergang „Metehan“ zu passieren, festgenommen – diesmal mit einem Fahrzeug mit anderem Kennzeichen. Ihm wurde Dokumentenfälschung vorgeworfen – ein schweres Verbrechen. Die Höchststrafe hierfür beträgt bis zu 10 Jahre Haft.
Nach den Ermittlungen wurde er bis zum Prozess in Untersuchungshaft genommen.
Am 28. April verurteilte das Oberste Strafgericht von Nikosia Stanislav Archangelski zu 6 Monaten Gefängnis.
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