Nordzypern verabschiedet sich von dünnen Plastiktüten: Die Ära der wiederverwendbaren Taschen

Ab dem 1. Januar 2026 werden leichte Plastiktüten in Nordzypern vollständig verboten: Alle Einkaufstüten mit einer Dicke von 15 bis 50 Mikron werden untersagt, und sie dürfen weder verkauft noch kostenlos abgegeben werden. Die Entscheidung erfolgt im Rahmen des Kampfes gegen Mikroplastik, das laut Behörden bereits kritische Werte sowohl im Land als auch weltweit erreicht hat.
Der stellvertretende Premierminister und Minister für Tourismus, Kultur, Jugend und Umwelt, Fikri Ataoğlu, teilte mit, dass gesetzliche Änderungen und ein Aktionsplan vorbereitet wurden, um vom Einwegplastik auf wiederverwendbare Taschen und andere nachhaltige Lösungen umzusteigen.
In sechs Bezirken der Republik laufen bereits Kampagnen: Die Menschen werden über die Gefahren von Mikroplastik informiert und erhalten Stofftaschen. Diese Aktionen werden fortgesetzt, bis das Verbot in Kraft tritt. Die Behörden fordern die Einwohner auf, nach und nach auf Einwegbeutel zu verzichten und wiederverwendbare Tragetaschen zu einem festen Bestandteil des Alltags zu machen – zum Schutz der Ökosysteme und für eine sauberere Umwelt für zukünftige Generationen.
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