Wissenschaftler entdecken seltenes islamisches „Excalibur“
Archäologen aus Spanien haben ein seltenes islamisches „Excalibur“ ausgegraben. Es ist das erste Schwert seiner Art aus dem Goldenen Zeitalter des Islam, das über tausend Jahre alt ist.
Das einzigartige Artefakt wurde von Wissenschaftlern in der spanischen Stadt Valencia gefunden. Die Entdeckung wurde auf dem offiziellen Portal der Stadtverwaltung bekannt gegeben.
Das antike Schwert wurde in einem Grab aus der islamischen Ära entdeckt, das senkrecht aufgestellt war. Aus diesem Grund haben die Forscher den Fund „Excalibur“ genannt - zu Ehren des legendären Schwertes von König Artus.
Die Länge des Schwertes aus Valencia beträgt 46 Zentimeter. Der Griff hat Einkerbungen für einen sicheren Griff, während die Klinge selbst mit Bronzeplatten verziert ist.
Die Wissenschaftler vermuten, dass das Schwert einem berittenen Ritter gehörte: Die Abmessungen der Waffe und das Fehlen einer Schutzplatte zwischen Klinge und Griff, der so genannten Parierstange, legen dies nahe. Die Form des Schwertes deutet auf einen europäischen Ursprung hin und ähnelt der von den Westgoten gefertigten Waffe.
Forscher haben jedoch bereits festgestellt, dass das Artefakt aus dem 10. Jahrhundert stammt. In dieser Zeit stand ein Großteil Spaniens unter der Herrschaft muslimischer Herrscher.
Sie könnten auch interessiert sein an:
- Betrunkener Fahrer rammt geparktes Auto auf dem Gelände der Nahost-Universität in Lefkoşa
- Junge Gymnastin İpek Erden belegt zweiten Platz beim internationalen Baby Cup Turnier
- Polizei führt Razzien in fünf Bezirken Nordzyperns durch: Dutzende Festnahmen und hunderte Verkehrsverstöße
- Präsident Erhürman besuchte das Iftar des Roten Halbmonds in Lefkoşa
- UBP-Generalsekretär Ahmet Savaşan besuchte am 14. März Krankenhäuser in Nordzypern

