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Die HP forderte die Einrichtung eines Sonderfonds zur Bekämpfung des giftigen Kugelfischs

22.06.2026 / 15:32
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Der Sprecher der Volkspartei (HP), Aral Moral, veröffentlichte eine offizielle Erklärung, in der er auf den kritischen Anstieg der Population des invasiven und äußerst toxischen Kugelfischs in den Küstengewässern hinwies. Nach Angaben des Politikers hat die Lage ein gefährliches Ausmaß erreicht und bedroht das marine Ökosystem, die Küstenfischerei und die Sicherheit der Bürger. Als Haupthemmnis für den Start eines wirksamen Programms zur Bekämpfung des Schädlings nannte Moral das Fehlen einer systematischen Finanzierung und schlug einen schnellen Mechanismus zur Lösung des Problems vor.

Als Maßnahme zur Beschaffung der erforderlichen Mittel schlug der Vertreter der Opposition der Regierung vor, einen zweckgebundenen Fonds einzurichten, der durch die Einführung gezielter Abgaben auf bestimmte Kategorien von ins Land importierten Waren aufgefüllt werden soll. Moral betonte, dass ohne die Bereitstellung eines stabilen Budgets keine greifbaren Ergebnisse zu erzielen seien. Er verwies auf Südzypern, wo im Rahmen von Umweltprojekten der Europäischen Union erhebliche Mittel für diese Tätigkeit bereitgestellt werden. Moral merkte zudem an, dass die Türkei ihre finanzielle Unterstützung für ähnliche Programme zur Förderung des Fangens invasiver Arten deutlich erhöht habe.

Der Sprecher der Volkspartei rief die zuständigen Behörden, Umweltexperten, Vertreter von Fischereiverbänden und alle Interessierten auf, umgehend ein außerordentliches Treffen abzuhalten. Ziel des gemeinsamen Treffens sollten eine genaue Bewertung des aktuellen Schadens, die Ausarbeitung eines einheitlichen Aktionsplans und die Festlegung der Finanzierungsstruktur für den möglichst raschen Start eines staatlichen Programms zur Reinigung der Gewässer sein.

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