In Lefkoşa in Nordzypern wurde im Fall von Dokumentenfälschung eine weitere Person festgenommen
In Lefkoşa in Nordzypern wurde im Rahmen der Ermittlungen wegen der Fälschung amtlicher Dokumente eine weitere Person festgenommen. Der Verdächtige R.K. erschien am 8. Januar 2026 vor Gericht.
Der Polizeibeamte Mehmet Koray Sözer erklärte vor Gericht, dass R.K. 12.000 Türkische Lira gezahlt habe, um eine „weiße Identitätskarte“ vom Muhtar des Stadtteils Yeniceami, S.Ö., dessen Ehefrau K.Ö., die als Buchhalterin tätig ist, sowie von A.Y.A. zu erhalten. Nach Angaben des Beamten stellten diese Personen gefälschte Mietverträge und Wohnsitzbescheinigungen auf den Namen von R.K. aus.
Nach der Genehmigung der gefälschten Verträge durch das Finanzamt von Lefkoşa wurden die Dokumente an die Einwanderungsabteilung der Polizei weitergeleitet und zur Ausstellung eines Ausweises für R.K. verwendet. Die im Dezember 2025 eingeleiteten Ermittlungen führten bislang zur Festnahme von 25 Personen. Verdächtige in vier verschiedenen Fällen wurden vor Gericht gestellt und gegen Kaution freigelassen.
Die Polizei teilte mit, dass R.K. mit einem 90-Tage-Visum in das Land eingereist ist und Rentner mit Versicherung in der TRNZ ist. Richter Şevket Gazi ordnete an, dass der Verdächtige 20.000 Türkische Lira in bar als Kaution hinterlegen muss, ein Bürge eine Verpflichtung über 500.000 Lira zu unterzeichnen hat, ein Ausreiseverbot gilt und eine wöchentliche Meldepflicht zur Anwesenheitskontrolle besteht. R.K. erklärte vor Gericht, dass er beabsichtige, seinen Ruhestand in Nordzypern zu verbringen.
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