Strenge Maßnahmen wegen Maul- und Klauenseuche gelten in Nordzypern weiterhin
Das Ministerium für Landwirtschaft und natürliche Ressourcen setzt weiterhin allgemeine Maßnahmen zur Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche um, die eingeführt wurden, um die Krankheit unter Kontrolle zu bringen und neue Ausbrüche zu verhindern.
In der Erklärung des Ministeriums heißt es, dass auf Grundlage der aktuellen epidemiologischen Lage und der Empfehlungen des Veterinärtechnischen Komitees Quarantänemaßnahmen und Einschränkungen für den Tierverkehr bestehen bleiben.
Es wird betont, dass alle zuvor angekündigten Maßnahmen und Verbote für den Tiertransport landesweit weiterhin gelten. Jegliche Verbringung von Tieren ist untersagt, mit Ausnahme des direkten Transports von Betrieben zu Schlachthöfen unter strenger Aufsicht des Veterinäramts.
Im Rahmen der Krankheitsbekämpfung wird die zweite Phase der verpflichtenden Impfung von Rindern abgeschlossen. Die verpflichtende Impfung von Kleinvieh soll im Februar beginnen.
Das Ministerium unterstreicht, dass aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr alle Erzeuger und Vertreter des Tierhaltungssektors die eingeführten Maßnahmen strikt einhalten müssen. Besonderer Wert wird auf Biosicherheit gelegt, um die Ausbreitung der Infektion in den Betrieben zu verhindern.
Gebiete unter Quarantäne:
Vollständige Quarantäne (Radius 1 km):
- die Dörfer Boazici und Atlilar
In diesen Zonen sind das Weiden von Tieren sowie der Zugang von Menschen und Tieren zu Viehbetrieben untersagt. Schafe, Ziegen und Rinder dürfen während der gesamten Quarantänezeit in keiner Form bewegt werden, einschließlich des Transports zu Schlachthöfen.
Schutzzone (Radius 3 km):
- Akova, Synyrustu, Aygun und Sandallar
Die Quarantänemaßnahmen bleiben in Kraft. Nach Abschluss der einmonatigen Quarantäne darf der Transport von Tieren direkt zu bestimmten Schlachthöfen nur unter Aufsicht des Veterinäramts erfolgen.
Allgemeine landesweite Maßnahmen
- Alle Einschränkungen für den Tierverkehr bleiben bestehen
- Jeglicher Transport ist verboten, außer kontrollierten Lieferungen zu Schlachthöfen
- Die zweite Phase der Rinderimpfung ist nahezu abgeschlossen
- Die Impfung von Kleinvieh beginnt im Februar
Das Ministerium betont, dass die Einhaltung aller vorgeschriebenen Maßnahmen von entscheidender Bedeutung ist, um die Krankheit einzudämmen und den Tierhaltungssektor zu schützen.
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