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Ünal Üstel: Die Europäische Union wird das Gasprojekt zwischen der Türkei und der TRNZ nicht stoppen können

15.07.2026 / 11:53
Nachrichtenkategorie

Der Ministerpräsident der TRNZ, Ünal Üstel, kritisierte die Erklärung der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas, die nach der Unterzeichnung des Abkommens über den Bau einer Gaspipeline zwischen der Türkei und der TRNZ dazu aufgerufen hatte, die souveränen Rechte der Republik Zypern zu respektieren.

Laut Üstel hat die Europäische Union ihre neutrale Haltung in der Zypernfrage längst aufgegeben und unterstützt ausschließlich die Interessen der griechisch-zyprischen Seite. Er erklärte, dass weder die Republik Zypern noch die EU in der Lage sein werden, die Umsetzung des Pipelinesprojekts zu verhindern.

Der Premierminister erinnerte zudem daran, dass ein früheres Projekt zur Anbindung der TRNZ an das türkische Stromnetz auf Hindernisse gestoßen sei, die seiner Aussage nach durch das Vorgehen der griechisch-zyprischen Seite verursacht worden seien.

Üstel betonte, dass das Abkommen mit der Türkei auf die Stärkung der Energiesicherheit und der wirtschaftlichen Entwicklung der TRNZ abziele und keine Bedrohung für andere Länder darstelle. Zugleich rief er die griechisch-zyprische Seite dazu auf, Energie als Bereich der Zusammenarbeit und nicht des politischen Konfrontierens zu betrachten.

Seinen Worten zufolge werden die gemeinsamen Projekte der TRNZ und der Türkei in den Bereichen Energie, Verkehr und Infrastruktur ungeachtet von äußeren Druck fortgesetzt.

 

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