Cyprus, Nicosia

Amphibia – romantischer Body-Horror

21.01.2026 / 10:21
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Amphibia – romantischer Body-Horror

„Während die Welt in Ungewissheit feststeckt, tauchen wir in die Tiefe ein — auf der Suche nach universellen Antworten und unbequemen Fragen.“

Amphibia ist eine manifeste Inszenierung des Regisseurs Dmitry Melkin, entstanden an der Schnittstelle von physischem Theater, bildender Kunst und Video-Essay. Es ist keine Bühnenfassung des Romans von Beljajew, sondern ein Dialog mit dem Mythos von Ichthyander aus der Perspektive der Gegenwart — einer Zeit globaler Krise humanistischer Werte.

Die Geschichte beginnt mit einem Mordversuch: Eine junge Journalistin wird mit Gewichten an den Beinen ins Meer gestoßen. Sie sollte sterben — kehrt jedoch ins Leben zurück. Als wer? Und warum?
Anschließend taucht das Publikum in eine vielschichtige Parabel über Liebe und Macht, Schöpfer und Geschaffenes, Fürsorge und Kontrolle, die Wahl der Identität und das Streben nach Freiheit im Zeitalter des „Cloud-Kapitalismus“ ein.

Vier Figuren, vier Philosophien und ein Sturm — ein menschlicher.

Besetzung:
Gutierre — Maria Kurdenevich
Ichthyander — Gladstone Mahib
Salvator — Vladimir Mishukov
Manuel — Vadik Korolyov

Mitwirkende:
Regie — Dmitry Melkin
Dramaturgie — Mikhail Durnenkov