Fluggesellschaften erhöhen Ticketpreise wegen des Krieges im Nahen Osten
Mehrere internationale Fluggesellschaften haben aufgrund der stark gestiegenen Kerosinpreise infolge des Konflikts im Nahen Osten Preiserhöhungen für Flugtickets angekündigt.
Insbesondere Qantas Airways und Air New Zealand teilten mit, dass sie gezwungen sind, die Tarife anzuheben, da die Treibstoffkosten in den letzten Tagen drastisch gestiegen sind. Lag der Preis vor Beginn des Konflikts bei etwa 85–90 Dollar pro Barrel, so erreicht er jetzt 150–200 Dollar.
Aufgrund der steigenden Ölpreise und der Einschränkungen im Luftraum der Region ändern die Fluggesellschaften zudem ihre Routen und versuchen, Überflüge über den Nahen Osten zu vermeiden, wo weiterhin das Risiko von Drohnen- und Raketenangriffen besteht.
Bei einigen Flügen kommt es bereits zu Verspätungen: Beispielsweise mussten Flugzeuge auf dem Weg nach Dubai wegen der Gefahr eines Raketenangriffs vorübergehend warten, wie der Flugbeobachtungsdienst Flightradar24 mitteilte.
Die Preiserhöhungen betrafen auch spezifische Routen. Zum Beispiel erhöhte Air New Zealand die Ticketkosten:
- für Inlandsflüge — um etwa 10 Neuseeland-Dollar,
- für internationale Kurzstrecken — um 20 Dollar,
- für Langstreckenflüge — um etwa 90 Dollar.
Experten warnen, dass der anhaltende Konflikt die globale Tourismusindustrie schwer treffen könnte. Einige Reiseveranstalter sagen bereits Reisen in Länder des Nahen Ostens ab, während beliebte Routen zwischen Europa und Asien überlastet und teurer werden.
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