Britische Wissenschaftler haben das Aussehen einer Neandertalerin nachgebildet
Britische Wissenschaftler der Universität Cambridge haben das Aussehen einer Neandertalerin nachgebildet, die vor 75.000 Jahren lebte.
Laut einer Erklärung auf der Website der Universität wurde der Schädel der Frau 2018 in der Shanidar-Höhle in Irakisch-Kurdistan entdeckt. Wissenschaftler glauben, dass Neandertaler ihre Toten dort begraben haben.
Die Schädelknochen der Frau, die „Shanidar Z“ genannt wird, waren stark fragmentiert. Dank der akribischen Arbeit der Archäologen konnte das Gesicht des alten Menschen rekonstruiert werden. Dazu mussten die Wissenschaftler die gefundenen Überreste mit Erde zusammenkleben. Im Labor in Cambridge haben die Wissenschaftler dann über zweitausend Schädelfragmente entnommen und zusammengefügt. Der rekonstruierte Schädel wurde dann gescannt und mit einem 3D-Drucker nachgebildet.
Die Wissenschaftler haben festgestellt, dass Shanidar Z etwa 150 Zentimeter groß war. Vermutlich war sie zum Zeitpunkt ihres Todes etwa 40 Jahre alt, was für die damalige Zeit als alt galt.
Das nachgebildete Bild der Frau ist in dem Dokumentarfilm „Secrets of the Neanderthals“ zu sehen.
Sie könnten auch interessiert sein an:
- Aufregung im alten Hafen von Limassol: Nach der Zeremonie verschwand ein Kreuz
- Zwei Autos gerieten auf Zypern in Brand — im Stadtteil Engomi (Nikosia) und in Ayia Napa
- Online-Betrug in Höhe von 35.000 Euro: Zwei Verdächtige auf Zypern festgenommen
- Explosion in einem Firmenbüro in Limassol: selbstgebauter Sprengsatz detonierte
- Verkehrsbeschränkungen im Zentrum von Nikosia wegen der EU-Ratspräsidentschaft Zyperns

