Cyprus, Nicosia

Vier Verdächtige Bleiben Nach Polizeioperation in Paphos in Haft

09.02.2026 / 15:43
Nachrichtenkategorie

Am Montag gegen 11:30 Uhr wurden die vier Verdächtigen, die am Vortag wegen illegalen Besitzes von Eigentum und illegalem Besitz von Kaltwaffen festgenommen worden waren, vor das Bezirksgericht Paphos gebracht. Das Gericht beschloss, alle vier bis Mittwoch in Haft zu belassen, wenn über eine weitere Inhaftierung entschieden wird.

Dem Fallermittler, Polizeisergeant Andreas Christofidis von der Paphos TAE, zufolge gibt es gegen den zweiten, dritten und vierten Verdächtigen Beweise, die auf ihre Beteiligung am illegalen Besitz von Eigentum hinweisen. Der erste Verdächtige wird darüber hinaus auch des illegalen Besitzes einer Kaltwaffe verdächtigt.

Die Operation fand am Sonntag gegen 21:20 Uhr in der Chrisanfu-Straße in Paphos statt, nachdem Informationen über ein mögliches Treffen von Personen, die mit organisierter Kriminalität in Verbindung stehen, in einem der Mezedopolia eingegangen waren.

Der erste Festgenommene war ein 43-jähriger Mann aus Larnaka. Bei einer persönlichen Durchsuchung und Kontrolle seiner Gürteltasche wurde ein schwarzer Metall-Knuckle-Duster (Siderogrotia) gefunden. Auf die Frage der Polizei sagte er, dass er ihn „zum Schutz“ trage. Der Mann wurde sofort festgenommen.

Der zweite Verdächtige, ebenfalls aus Larnaka, hatte bei der Eingangskontrolle zum Lokal 3.000 € in bar (60 Scheine zu je 50 €) bei sich, deren Herkunft er nicht erklären konnte. Er wurde wegen illegalen Besitzes von Eigentum festgenommen.

Der dritte Verdächtige wurde mit 5.000 € in bar gefunden und gegen 21:45 Uhr festgenommen.

Beim vierten Verdächtigen, 30 Jahre alt, entdeckte die Polizei 12.810 €. Auf die Frage nach der Herkunft des Geldes sagte er: „Das ist mein Geld.“

Der erste Festgenommene gab an, arbeitslos zu sein und staatliche Leistungen in Höhe von 850 € pro Monat zu erhalten, angeblich habe er das Geld aus diesen Zahlungen angespart. Den Knuckle-Duster habe er nach eigenen Angaben in einem Kiosk in Larnaka gekauft.

Der zweite Verdächtige erklärte, dass er Tourist aus Rumänien sei, seit mehreren Monaten auf Zypern Urlaub mache und in einem Hotel in Larnaka wohne. Demnach habe er das Geld für den Urlaub mitgebracht und sei mit dem Bus nach Paphos gereist.

Der vierte Verdächtige ist serbischer Staatsbürger. Seine Aussagen liegen noch nicht vor, da er kein Griechisch spricht; die Befragung soll in Anwesenheit eines Dolmetschers erfolgen.

Die Polizei gab an, dass sich die Untersuchung in einem frühen Stadium befindet. Drei Aussagen wurden bisher aufgenommen, rund 25 weitere sind geplant. Außerdem werden Daten des Arbeitsamtes, die Angaben der Verdächtigen zu Leistungen, Hotel- und Businformationen sowie CCTV-Aufzeichnungen aus dem Restaurantbereich überprüft.

Die Ermittlungen prüfen zudem mögliche Verbindungen zwischen den Festgenommenen und die Umstände ihres gemeinsamen Aufenthalts in dem Lokal, das zuvor vollständig für eine Geburtstagsfeier gemietet worden war.

Nach Angaben der Polizei wurden bei der Operation weitere 65 Personen im Gebäude überprüft.

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