EU genehmigt über €1,18 Mrd. für Zypern für Verteidigungsinvestitionen
Der Rat der Europäischen Union hat ein Maßnahmenpaket zur finanziellen Unterstützung von acht Ländern im Rahmen des SAFE-Instruments (Security Action for Europe) genehmigt. Zypern gehört zu den Empfängern.
Die insgesamt genehmigten Mittel für die Republik belaufen sich auf €1.181.503.924, wobei die erste Tranche €177.225.588,60 beträgt. Die Mittel werden für die Modernisierung der Verteidigungsindustrie und die Beschaffung moderner Ausrüstung verwendet. Die Entscheidung folgt auf eine positive Bewertung der nationalen Pläne der teilnehmenden Länder durch die Europäische Kommission.
Das zweite Paket, das voraussichtlich am 17. Februar endgültig genehmigt wird, umfasst Estland, Griechenland, Italien, Lettland, Litauen, Polen, die Slowakei und Finnland. Griechenland beantragte insbesondere fast €788 Mio., von denen die erste Zahlung über €118 Mio. liegen wird.
Der zyprische Verteidigungsminister Vassilis Palmas erklärte, dass die Entscheidung des EU-Rates einen Übergang von Erklärungen zu praktischen Schritten in der europäischen Verteidigung signalisiert. Präsident Nikos Christodoulides begrüßte die Finanzierungszusage und betonte, dass sie die Sicherheit der Republik stärkt und das Ergebnis konsequenter Regierungsarbeit ist.
In einer separaten Entscheidung genehmigte der EU-Rat die Teilnahme Kanadas am SAFE-Programm. Ottawa wird das erste Nicht-EU-Land sein, dessen Unternehmen an Beschaffungen im Rahmen des Instruments teilnehmen können. Die Vereinbarung gilt vorübergehend bis zur endgültigen Zustimmung des Europäischen Parlaments.
SAFE ist ein EU-Mechanismus zur Finanzierung von Verteidigungsinvestitionen, der 2024 von der Europäischen Kommission vorgeschlagen und 2025 genehmigt wurde. Das Programm läuft von 2025–2027 und sieht langfristige Kredite für die Mitgliedstaaten zur Modernisierung von Rüstung und Entwicklung des Verteidigungssektors vor.
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