Landwirte auf staatlichem Land erhalten ein weiteres Jahr: Kabinett verlängert Frist für Lizenzen

Das zyprische Kabinett hat die Frist, innerhalb derer Landwirte, die staatliche Waldflächen nutzen, gültige Lizenzen beantragen müssen, um ein weiteres Jahr verlängert. Die Entscheidung wurde getroffen, damit landwirtschaftliche Betriebe ihren Anspruch auf Zahlungen und Subventionen nicht verlieren.
Wie es heißt, wurde der Stichtag aufgrund eines starken Rückgangs der ausgestellten beziehungsweise verlängerten Genehmigungen verschoben: Während im Jahr 2023 von potenziell 1.495 Lizenzen 1.257 erteilt wurden, waren es 2025 nur noch 555, sodass Hunderte Landwirte Gefahr liefen, ohne Unterstützung zu bleiben. Betroffen sind unter anderem Zahlungen im Rahmen des Single Area Payment sowie Entschädigungen aus dem Risk Management Scheme.
Gleichzeitig betonen die Behörden, dass es sich um die letzte Verlängerung handelt. Wer die Unterlagen für 2026 nicht einreicht, könnte für längere Zeit von Förderprogrammen ausgeschlossen werden. Das Forstamt soll eine Informationskampagne für Landwirte starten; zu den Bedingungen für den Erhalt einer Lizenz zählen das Ausbleiben schwerwiegender Eingriffe auf Waldflächen, die Begleichung offener Forderungen gegenüber dem Amt sowie der Nachweis des Rechts oder der tatsächlichen Bewirtschaftung der Fläche für jene, die nicht in den Registern geführt sind.
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