Die Stiftung „Despina“ warnt vor irreführenden Diabetes-Präparaten auf Zypern
Die Kinderdiabetes-Stiftung „Despina“ hat vor irreführenden Produkten auf Zypern gewarnt, die als „Wundermittel“ zur Behandlung von Diabetes beworben werden. Die Mitteilung wurde am 29. Oktober 2025 veröffentlicht und betrifft sowohl Offline-Verkäufe als auch Online-Werbung.
Die Stiftung weist darauf hin, dass internationale Untersuchungen den Einsatz von künstlicher Intelligenz und Deepfake-ähnlichen Videos aufgedeckt haben, in denen angebliche „Ärzte“ nicht registrierte Nahrungsergänzungsmittel und Produkte zur angeblichen Heilung von Diabetes bewerben. Laut der Stiftung tauchen solche Materialien bereits in zyprischen Medien auf.
In der Erklärung heißt es, dass die Weltgesundheitsorganisation, die Europäische Arzneimittelagentur und Health Canada zuvor strenge Warnungen vor den Risiken solcher Produkte ausgesprochen haben. Die Stiftung betont die finanzielle Belastung für Patienten und die Gefahr, bewährte Therapien abzubrechen.
Die Organisation fordert die Entwicklung einer nationalen Diabetes-Strategie, die auf Sicherheit und gleichberechtigtem Zugang zu modernen Therapien basiert. Insbesondere wird die Wichtigkeit des Zugangs zu Insulinpumpen und kontinuierlichen Glukosemesssystemen für alle Patienten betont, um die Hinwendung zu unsicheren Produkten zu verhindern.
Sie könnten auch interessiert sein an:
- 32-jähriger Mann in Limassol mit 11 kg Cannabis festgenommen
- Desinfektionssystem in Timi zur Vorbeugung der Maul- und Klauenseuche in Betrieb genommen
- 28. TUI Cyprus Marathon findet in Paphos statt
- Zwei Festnahmen in Limassol wegen Serie von Brandstiftungen
- 75-jähriger Mann wegen Heuschmuggels aus dem Norden während Maul- und Klauenseuche-Ausbruch verdächtigt

