Griechenland und Zypern starten das Projekt „Epicentrosis“, um den Erdbebenschutz zu stärken
Heute startet in Zypern das europäische Projekt „Epicentrosis“, das auf die Vorbeugung und das Management großer Katastrophen mit besonderem Schwerpunkt auf Erdbeben ausgerichtet ist, wurde auf einer Pressekonferenz im Hauptquartier der zyprischen Feuerwehr mitgeteilt.
Das Projekt wird mit einem Budget von 2,5 Millionen Euro umgesetzt und umfasst die Lieferung von Rettungsfahrzeugen sowie eines speziellen mobilen Kommandozentrums, das selbst bei einem vollständigen Zusammenbruch der Telekommunikation funktionsfähig ist, erklärte der Generaldirektor des Innenministeriums, Elikkos Ilias.
Die Feuerwehr Zyperns ist der wichtigste förderberechtigte Begünstigte des Projekts und wird mit der griechischen Feuerwehr, dem Zivilschutz Zyperns, der Dezentralisierten Verwaltung Kretas sowie der Gemeinde Syros–Ermoupolis zusammenarbeiten.
Ein zentraler Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Stärkung der Spezialeinheit für Katastrophenbewältigung (EMAK). Geplant sind die Beschaffung moderner technischer Ausrüstung, von Materialien für Suche und Rettung, Ausrüstung für spezielle Einsätze sowie die Durchführung einer Reihe spezialisierter Schulungen und gemeinsamer Übungen.
Der Minister für Justiz und öffentliche Ordnung, Marios Hartsiotis, und der Leiter der strategischen Planung der zyprischen Feuerwehr, Nikos Mardas, erklärten, dass das Projekt drei spezialisierte Trainings und die Schaffung eines neuen Leitungszentrums zur Koordinierung der Einsätze vorsieht. Für die Bewohner Zyperns bedeutet dies eine Stärkung der lokalen Einsatzfähigkeit und eine erhöhte grenzüberschreitende Bereitschaft für seismische und großflächige Notfälle.
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