Auf Zypern wurde die höchste Waldbrandgefahrenstufe ausgerufen
Das Forstamt der Republik Zypern hat für den 21. Juli wegen der extrem hohen Gefahr von Waldbränden die höchste Gefahrenstufe ausgerufen.
Die Entscheidung fiel nach einem Großbrand im Raum Pyrgi, bei dem die Flammen gefährlich nahe an Wohnhäuser herankamen. Zur Bekämpfung des Feuers wurden der Notfallplan «Blitz», Löschflugzeuge und freiwillige Helfer der Stiftung Blue Heart eingesetzt.
Die Behörden erinnern daran, dass das Entzünden von Feuer in Wäldern und ländlichen Gebieten gesetzlich verboten ist.
Von Mai bis Oktober ist für Verstöße eine Geldstrafe von bis zu 2.500 Euro vorgesehen. Wird der Fall vor Gericht verhandelt, kann die Strafe bis zu fünf Jahre Haft oder eine Geldstrafe von bis zu 25.000 Euro betragen.
Entsteht ein Brand in einem Staatswald oder in einem Umkreis von zwei Kilometern darum, erhöht sich die Höchststrafe auf bis zu 12 Jahre Haft und eine Geldstrafe von bis zu 100.000 Euro.
Verboten bleiben außerdem das Verbrennen von trockenem Gras, Ästen und Abfällen sowie vom 1. Juni bis zum 30. September die Durchführung von Arbeiten im Zusammenhang mit offenem Feuer oder Funkenbildung ohne Sondergenehmigung.
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