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Zyperns Landwirtschaftsministerium bereitet neues Finanzierungsinstrument für Landwirte vor

03.10.2026 / 18:48
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Der zyprische Landwirtschaftsminister Christos Senekis hat die baldige Einführung eines neuen Finanzierungsinstruments für den Agrarsektor angekündigt. Es soll Landwirten den Zugang zu Finanzmitteln erleichtern und Investitionen in eine nachhaltige Landwirtschaft unterstützen.

Zyperns Landwirtschaftsministerium bereitet neues Finanzierungsinstrument für Landwirte vor

Der Minister sprach am Samstag im Dorf Agros bei einer Veranstaltung über den Beitrag von Frauen zur Entwicklung ländlicher Gebiete. Einzelheiten zur Ausgestaltung des Instruments nannte er nicht. Im August hatte Senekis erklärt, dass ein solcher Mechanismus auf Zypern erstmals eingeführt werde: Landwirte, deren Projekte im Rahmen des Strategieplans der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU genehmigt wurden, können bei teilnehmenden Banken zu günstigeren Konditionen Betriebsmittel erhalten.

Nach Angaben des Ministers ist das Interesse an Investitionen in den Sektor weiterhin groß. Für das jüngste umfangreiche Investitionsprogramm gingen mehr als 1.200 Anträge mit einem Gesamtvolumen von fast 200 Millionen Euro ein. Weitere 267 Anträge wurden im Rahmen eines Programms für Menschen eingereicht, die erstmals einen eigenen landwirtschaftlichen Betrieb gründen. „Die Zahlen zeigen, dass trotz der Schwierigkeiten, mit denen sich der Primärsektor konfrontiert sieht, das Interesse an neuen Investitionen und der Erneuerung des Sektors anhält“, sagte Senekis.

Insgesamt sieht der Strategieplan für die Jahre 2023–2027 454 Millionen Euro für Investitionen, die Modernisierung landwirtschaftlicher Betriebe und die Unterstützung von Junglandwirten vor. Davon stammen 373 Millionen Euro aus EU-Mitteln.

Gesondert ging der Minister auf die Rolle der Frauen in der ländlichen Wirtschaft ein. Das lokale Entwicklungsprogramm LEADER vergibt zusätzliche Punkte an Projekte unter Beteiligung von Frauen – etwa im Agrotourismus und im traditionellen Handwerk. Frauen hätten laut Senekis stets an allen Zyklen der landwirtschaftlichen Arbeit mitgewirkt, „doch ihr Beitrag wurde nicht als wirtschaftliche Tätigkeit anerkannt und erhielt nicht die gebührende Wertschätzung“.

Am 8. Oktober beginnt das Landwirtschaftsministerium mit umfassenden Konsultationen zur Agrarpolitik nach 2027. Zur Diskussion eingeladen sind Erzeuger, junge Menschen und Frauen aus ländlichen Gebieten.

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