Cyprus, Nicosia

Zypern stellt 1,15 Mio. € zur Senkung der Emissionen in der Viehhaltung bereit

18.02.2026 / 20:50
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Der Ministerrat der Republik Zypern hat ein dreijähriges Programm zur Modernisierung des Viehzuchtsektors im Wert von 1,15 Mio. € genehmigt.

Die Initiative ist für den Zeitraum 2026–2028 geplant und zielt darauf ab, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 32 % zu senken.

Das Programm wurde auf Vorschlag der Ministerin für Landwirtschaft, ländliche Entwicklung und Umwelt, Maria Panayiotou, ausgearbeitet und basiert auf Studien des Landwirtschaftlichen Forschungsinstituts.

Seit 1990 sind die Emissionen in der zyprischen Landwirtschaft um 17,3 % gestiegen und machen heute 6,6 % der gesamten Treibhausgase des Landes aus.

Das neue Programm umfasst:

  • Eine detaillierte Analyse der tatsächlichen Emissionen in der Viehhaltung;
  • Die Entwicklung gezielter Reduktionsmaßnahmen;
  • Die Integration der Daten in den neuen Strategieplan für die Entwicklung des ländlichen Raums.

Ein zuvor abgeschlossenes Programm zur Reduzierung von Emissionen aus Stickstoffdüngern führte zu einer Senkung um 70 % und brachte dem Staat durch das Emissionshandelssystem jährliche Einsparungen von 4,8 Mio. € ein.

Im Rahmen des neuen Projekts werden fünf Spezialisten für einen Zeitraum von 24 Monaten eingestellt.

Laut der Ministerin wird das Programm die wissenschaftliche Grundlage für Entscheidungen stärken und messbare Ergebnisse bei der Senkung der Emissionen in der Viehwirtschaft ermöglichen.

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