Zypern erlebt eine der schwersten Dürren der modernen Geschichte
Zypern ist mit einer der schwersten Dürren seit Beginn der hydrologischen Aufzeichnungen konfrontiert. Nach Angaben der Behörden sank das gesamte Wasservolumen in den Stauseen des Landes im Februar 2026 auf 13,7 % der Gesamtkapazität – der niedrigste Wert seit 1901.
Besonders besorgniserregend ist die Situation im Süden der Insel. Der Kouris-Stausee – eine der wichtigsten Wasserquellen für Haushalte und Landwirtschaft – ist in den letzten Monaten erheblich geschrumpft.
Eine Aufnahme des Satelliten Sentinel-2 des europäischen Copernicus-Programms vom 21. Februar 2026 verdeutlicht den Rückgang der Wasseroberfläche: Freiliegende Ufer und ein drastisch gesunkener Wasserspiegel bestätigen das Ausmaß der Krise.
Die Satellitendaten von Copernicus ermöglichen eine Echtzeitüberwachung des Zustands der Stauseen und spielen eine wichtige Rolle bei der Planung von Maßnahmen zur Dürrebekämpfung. Angesichts der zunehmenden klimatischen Instabilität werden solche Technologien zu einem entscheidenden Instrument für das Monitoring und die Vermeidung von Wasserknappheit.
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