Zypriotin Emilea Zingas sensationell in den Top 5 der Olympischen Spiele im Eiskunstlauf

Die 23-jährige Emilea Zingas wurde zusammen mit ihrem Partner Vadym Kolesnik zur großen Sensation des Eistanz-Turniers bei den Olympischen Spielen in Mailand. Das Duo war das einzige Olympie-Debütantenpaar, das es in die Top fünf schaffte, und zugleich die jüngsten Athleten unter den Top 10.
Nach ihrem Auftritt in der Milano Ice Skating Arena konnten die beiden ihre Emotionen nicht zurückhalten: Ihr freies Programm erhielt 123,19 Punkte — persönliche Bestleistung. Zusammen mit dem Ergebnis des Rhythmustanzes (83,53) erzielten sie 206,72 Punkte.
Zingas gestand, dass sie stolz auf ihre zypriotischen Wurzeln ist:
„Ich bin sehr stolz auf mein zypriotisches Erbe. Ich freue mich, dass ich meine Familie mit meinen sportlichen Leistungen stolz machen kann.“
Die Eiskunstläuferin wurde am 22. April 2002 in Michigan in eine Familie aus Paphos geboren. Ihre Großeltern emigrierten Anfang der 1970er Jahre in die USA. Sie besitzt die doppelte Staatsbürgerschaft — USA und Zypern. Ihr Vater und mehrere Cousins reisten nach Mailand, um sie zu unterstützen.
Weg zu den Olympischen Spielen:
2021 wurde Zingas die erste Sportlerin des Zypriotischen Eiskunstlaufverbandes, die sich für die Weltmeisterschaft qualifizierte. Damals trat sie im Einzellauf an und versuchte, sich für die Olympischen Spiele 2022 in Peking zu qualifizieren, jedoch erfolglos.
Mit Kolesnik begann sie 2022 zu laufen. Noch vor acht Monaten war ihr Ziel einfach, an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Die Saison 2025–2026 wurde jedoch ein Durchbruch: Podiumsplätze bei Grand-Prix-Stationen, Teilnahme am Serienfinale, Sieg bei der Vier-Kontinente-Meisterschaft — und schließlich ein glänzender Auftritt in Mailand.
„Wir haben unsere ganze Seele in diesen Auftritt gesteckt“, sagte Zingas nach der Vorstellung.
„Das ist erst der Anfang“, fügte Kolesnik hinzu.
Für Zypern ist dieses Ergebnis historisch: Das Land hat erstmals ein derart hohes olympisches Ergebnis im Eistanz erzielt.
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