Über 100 Asylanträge syrischer Staatsbürger vom Migrationsministerium Zyperns abgelehnt

Das Migrationsministerium Zyperns hat über 100 Asylanträge von Syrern abgelehnt, da sie nicht den internationalen und europäischen Standards entsprechen.
Laut CNA wurde die Überprüfung der Fälle auf Anweisung des stellvertretenden Migrationsministers Nikolas Ioannidis eingeleitet – vor dem Hintergrund veränderter Bedingungen in Syrien, die laut Behörden eine Rückführung der Flüchtlinge ermöglichen.
Die Migrationsbehörden berichten, dass Syrer weiterhin die Insel verlassen, teils freiwillig – mit Unterstützung der Ministerien und der Polizei.
Zypern war im April 2024 das erste EU-Land, das die Annahme neuer Anträge von Syrern aussetzte. Seit Mai 2025 werden massenhaft bereits eingereichte Anträge abgelehnt. Die Regierung betont ihre strikte Migrationspolitik.
Syrer stellten lange einen bedeutenden Anteil der Einreisenden nach Zypern dar, was zu Kontroversen und Kritik durch Menschenrechtsorganisationen und europäische Institutionen führte.
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