In Zypern wird vor zunehmendem Online-Betrug bei Warenbestellungen gewarnt

Der Verbraucherschutzdienst des Ministeriums für Energie, Handel und Industrie von Zypern hat eine Warnung über die Zunahme von Online-Betrugsfällen veröffentlicht, die mit gefälschten Websites zusammenhängen, die legale Geschäfte imitieren.
Laut der Behörde häufen sich in letzter Zeit Fälle, in denen Bürger Zahlungen über angeblich offizielle Websites leisten, die Waren jedoch nie geliefert werden. Betrüger erstellen Seiten, die bekannten Online-Shops visuell ähneln, verwenden Logos, Markenfarben, falsche Kontaktdaten und verlockende Rabatte, um das Vertrauen der Käufer zu gewinnen.
Der Dienst ruft die Bürger dazu auf, beim Online-Einkauf besonders vorsichtig zu sein: die Echtheit der Website zu überprüfen, eine rechtliche Adresse und Telefonnummer zu suchen, Bewertungen anderer Nutzer zu lesen und die Rückgabebedingungen sorgfältig zu prüfen. Außerdem wird empfohlen, Websites zu meiden, die nur Banküberweisungen oder verdächtige Zahlungsplattformen akzeptieren.
Die Behörde rät, im Verdachtsfall auf Betrug den Schriftverkehr, Quittungen und Screenshots aufzubewahren und sich unverzüglich an den zyprischen Verbraucherschutzdienst oder die Polizei zu wenden.
Laut Vertretern des Ministeriums soll die Warnung das Bewusstsein der Bürger schärfen und finanzielle Verluste verhindern, insbesondere angesichts des zunehmenden Online-Handels vor der Feiertagssaison.
Sie könnten auch interessiert sein an:
- Zyprische Patientenverbände fordern Dialog wegen steigender Zuzahlungen für Medikamente
- EU verbietet Inzucht und Kupieren: Ist Zypern bereit für die neuen Regeln bis 2028?
- Einwohner von Koutrafas protestieren gegen massiven Bau von Solarparks auf fruchtbarem Land
- Behörden lehnen Blinklichter für mobile Radarkameras ab
- Winter-Passagierzahlen an den Flughäfen Larnaka und Paphos um 16 % gestiegen

