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Auf Zypern wurde ein Waffenlieferkanal aufgedeckt: Die Polizei brachte neue Funde mit einem Versteck in Engomi in Verbindung

27.05.2026 / 09:49
Nachrichtenkategorie

Die zyprische Polizei hat eine mögliche Verbindung zwischen sechs Pistolen, die am 23. Mai in Nikosia beschlagnahmt wurden, und einer größeren Waffenpartie festgestellt, die im Herbst vergangenen Jahres in der Gegend von Engomi entdeckt worden war. Nach Angaben der Ermittler war die Waffe für Vertreter des kriminellen Milieus bestimmt und wurde auf Vorbestellung aus dem Gebiet der TRNZ geschmuggelt.

Der Vorfall begann am Abend des 23. Mai, als eine Polizeistreife in Aglantzia ein Auto mit zwei Männern anhielt — einem 34-jährigen türkisch-zyprischen Mann und einem 25-jährigen türkischen Staatsbürger mit britischem Pass. Bei der Kontrolle wurden im Wagen Kokain und Cannabis gefunden.

Später entdeckte die Polizei im Haus des 25-jährigen Verdächtigen sechs Pistolen, 299 Patronen, Drogen und Ecstasy-Tabletten. Die Waffen wurden zur kriminaltechnischen Untersuchung geschickt.

Die Ermittler stellten fest, dass die gefundenen Pistolen gemeinsame Merkmale mit einer Waffenpartie aufweisen, die im November 2025 in einem Versteck unter einem Baum im Gebiet von Makedonitissa in Engomi entdeckt worden war. Damals kam die Polizei nach der Festnahme zweier türkisch-zyprischer Männer mit 11 Pistolen im besetzten Gebiet einer Spur des Netzwerks auf die Spur. Später wurden weitere acht Waffen und Zubehörteile gefunden.

Nach Angaben der Strafverfolgungsbehörden liegt die Gesamtzahl der mit diesem Ermittlungsverfahren verbundenen Pistolen inzwischen bei mehr als 25. Die Ermittler gehen davon aus, dass ein Teil der im vergangenen Jahr nicht gefundenen Waffen möglicherweise an Besteller im Gebiet der Republik Zypern gelangt ist.

Beide Festgenommenen werden in Fällen des illegalen Waffen- und Drogenhandels geführt. Die Polizei prüft zudem mögliche Verbindungen der Verdächtigen zu einem organisierten Schmugglerring und klärt den Kreis der Personen, für die die Waffen bestimmt waren.

Die Ermittlungen dauern an, weitere Festnahmen sind nicht ausgeschlossen.

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