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Auf Zypern wird die Impfung von Tieren gegen Maul- und Klauenseuche ab dem 15. Juni wieder aufgenommen

13.06.2026 / 03:07
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Die Impfung von Tieren gegen Maul- und Klauenseuche wird auf Zypern ab dem 15. Juni wieder aufgenommen, wobei die laufende Probenahme in den Quarantänegebieten keinen einzigen positiven Befund ergeben hat. Dies teilten Mitglieder der epidemiologischen Gruppe nach einem Treffen mit dem Veterinärdienst am Cyprus Institute mit. Die Fachleute betonten, dass die Kombination aus Biosicherheitsmaßnahmen, Impfungen und Beschränkungen für Viehtransporte bereits Wirkung zeigt, während die Sommerhitze und die Sonne die Aktivität des Virus zusätzlich verringern.

Bislang haben Tierärzte Kontrollen auf 830 Farmen im ganzen Land durchgeführt. Die Überwachung konzentriert sich derzeit auf die Quarantänegebiete im Umkreis von 3 und 10 Kilometern, vor allem in der Gegend von Pachna, wo noch einige Betriebe mit kleinen Wiederkäuern untersucht werden müssen. Zuvor hatten die Besitzer lokaler Farmen den Spezialisten den Zutritt verweigert. In Paphos ergab eine erneute Analyse der Proben negative Ergebnisse, und in Limassol beginnt die Probenahme unmittelbar nach Abschluss der Beobachtung im Radius von 10 km. Ein Mitglied der epidemiologischen Gruppe, der Professor der Technischen Universität Zypern, Dimitris Tsaltas, teilte mit, dass in der vergangenen Woche von 31 entnommenen Proben die Ergebnisse für 25 vorliegen und alle negativ waren.

Seit Beginn des Ausbruchs auf der Insel wurden 3,5% des gesamten Rinderbestands, 9,5% der Schafe und Ziegen sowie 7,7% der Schweine getötet. Der Präsident der zyprischen Veterinärvereinigung, Dimitris Epaminondas, nannte genaue Zahlen: Unter die Zwangsschlachtung fielen 2293 Kühe, 43 411 Schafe und Ziegen sowie 23 242 Schweine. Die Hauptphase der groß angelegten Impfkampagne soll bis Anfang oder Mitte August abgeschlossen sein; danach beginnt die Impfung auf Farmen, die zuvor nicht erfasst wurden. Die Rückkehr zur gewohnten Wiederherstellung der betroffenen Betriebe wird nach Einschätzung von Experten frühestens im Herbst möglich sein, wenn die vollständige Desinfektion der Gebiete und die Entsorgung des kontaminierten Futters abgeschlossen sind.

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