Zypern büsst Influencer wegen Schleichwerbung

In der Republik Zypern wurde die Kontrolle über Blogger und Influencer verschärft, die Waren und Dienstleistungen bewerben, ohne den kommerziellen Charakter ihrer Beiträge anzugeben.
Seit Anfang 2025 hat der Verbraucherschutzdienst (Consumer Protection Service) zusammen mit dem Werberat (Advertising Regulatory Body) Dutzende von Konten und fast 4.000 Beiträge überprüft.
Das Ergebnis:
- eine Geldstrafe wurde verhängt;
- 20 Warnungen wurden an Influencer verschickt.
Die Prüfungen beziehen sich auf Fälle, in denen bezahlte Werbung als persönliche Erfahrung oder „spontane Empfehlung“ dargestellt wird, was als irreführende Geschäftspraktik gelten kann.
Die erste Phase der Prüfung betraf die bekanntesten Profile — 14 Warnungen und eine Geldstrafe. Die zweite Phase konzentrierte sich auf Blogger mit einer grossen Fangemeinde bei Jugendlichen zwischen 18 und 25 Jahren — hier wurden sechs weitere Warnungen ausgesprochen.
Die Kontrolle erfolgt im Rahmen der neuen Agenda der Europäischen Kommission zum Verbraucherschutz.
Die Überprüfungen dauern an.
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