Cyprus, Nicosia

Zypern verschärft Regeln für Umweltwerbung

06.03.2026 / 10:29
Nachrichtenkategorie

Bis zum 27. September 2026 müssen in Zypern tätige Unternehmen neue Regeln für die Verwendung von Umweltaussagen in der Werbung und auf Produktverpackungen einhalten.

Die Änderungen sind im Consumer Protection (Amending) Law vorgesehen, das die EU-Richtlinie EmpCo (2024/825) in nationales Recht umsetzt. Das Dokument zielt darauf ab, das sogenannte „Greenwashing“ zu bekämpfen — also Fälle, in denen Marken Umweltaussagen ohne tatsächlichen Nachweis verwenden.

Nach den neuen Regeln können allgemeine Formulierungen wie „umweltfreundlich“, „grün“, „klimafreundlich“, „biologisch“ oder „pflanzlich“ verboten werden, wenn sie nicht durch konkrete Beweise untermauert sind.

Zudem können irreführende Angaben zu Produkteigenschaften — etwa über recycelten Kunststoff oder Umweltzertifikate — untersagt werden, wenn die Informationen ungenau oder unvollständig sind.

Das Gesetz soll den Verbrauchern helfen, informiertere und ökologisch verantwortlichere Entscheidungen zu treffen und sie vor irreführender Werbung schützen.

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