Zypern verschärft Regeln für Umweltwerbung
Bis zum 27. September 2026 müssen in Zypern tätige Unternehmen neue Regeln für die Verwendung von Umweltaussagen in der Werbung und auf Produktverpackungen einhalten.
Die Änderungen sind im Consumer Protection (Amending) Law vorgesehen, das die EU-Richtlinie EmpCo (2024/825) in nationales Recht umsetzt. Das Dokument zielt darauf ab, das sogenannte „Greenwashing“ zu bekämpfen — also Fälle, in denen Marken Umweltaussagen ohne tatsächlichen Nachweis verwenden.
Nach den neuen Regeln können allgemeine Formulierungen wie „umweltfreundlich“, „grün“, „klimafreundlich“, „biologisch“ oder „pflanzlich“ verboten werden, wenn sie nicht durch konkrete Beweise untermauert sind.
Zudem können irreführende Angaben zu Produkteigenschaften — etwa über recycelten Kunststoff oder Umweltzertifikate — untersagt werden, wenn die Informationen ungenau oder unvollständig sind.
Das Gesetz soll den Verbrauchern helfen, informiertere und ökologisch verantwortlichere Entscheidungen zu treffen und sie vor irreführender Werbung schützen.
Sie könnten auch interessiert sein an:
- Frau bei versuchtem Lagerhausdiebstahl in Paphos festgenommen
- Neues Rathaus wird in Larnaka auf dem Gelände des alten Krankenhauses gebaut
- Regen, Nebel und Staub beeinträchtigen die Sicht auf den Straßen von Paphos und Limassol
- Tourismus auf Zypern rückläufig: massiver Einbruch im März
- Staub auf Zypern: Eine versteckte Bedrohung für die Gesundheit und Empfehlungen von Ärzten

