Zypriotische Nationalgarde plant Kauf von griechischem Anti-Drohnen-System
Die zypriotische Nationalgarde prüft den Erwerb des griechischen Anti-Drohnen-Systems „Kentavros“, um den Schutz vor Bedrohungen durch Drohnen zu verstärken.
Medienberichten zufolge soll das System in die Streitkräfte des Landes integriert werden, eine endgültige Entscheidung über die Anzahl der Einheiten steht jedoch noch aus.
Das von Hellenic Aerospace Industry entwickelte Kentavros-System dient der Erkennung und Abwehr unbemannter Luftfahrzeuge. Es kann Drohnen in einer Entfernung von bis zu 150 Kilometern orten und Funkstörungen erzeugen, die deren Betrieb in einer Distanz von bis zu 25 Kilometern unterbrechen.
Die Hauptaufgabe des Komplexes besteht darin, die Verbindung zwischen Drohne und Operator zu unterbrechen oder die Navigation und das GPS zu stören, um die Drohne zur Landung oder zum Verlassen des Gebiets zu zwingen.
Das System kann mehrere Ziele gleichzeitig erkennen und abwehren und ist unter anderem darauf ausgelegt, größere Militärdrohnen wie die Bayraktar zu bekämpfen.
Kentavros wurde bereits auf Schiffen der griechischen Marine eingesetzt und 2024 unter Kampfbedingungen bei Operationen zum Schutz von Handelsschiffen im Roten Meer getestet.

