Paphos steht immer häufiger im Stau: Die Verkehrslage gerät außer Kontrolle

Die Fortbewegung in Paphos und seiner Umgebung hat sich spürbar erschwert. Was noch vor wenigen Jahren als seltene Unannehmlichkeit galt, ist heute Teil des Alltags: Staus entstehen täglich und beeinflussen den Lebensrhythmus der Stadt zunehmend.
Kommunale und staatliche Stellen räumen ein, dass das Problem nicht mehr ausschließlich mit der Tourismussaison oder Feiertagen zusammenhängt. Das Straßennetz arbeitet das ganze Jahr über an seiner Belastungsgrenze. Dies bestätigen regelmäßige Staus auf wichtigen Verkehrsadern sowie ein Anstieg der Verkehrsunfälle — von leichten Zusammenstößen bis hin zu schweren Unfällen. Nicht ohne Grund wurde die Verkehrsorganisation zu einer der Prioritäten für 2026 erklärt.
Obwohl Paphos hinsichtlich der Verkehrsbelastung noch hinter Nikosia und Limassol zurückliegt, ist das Tempo der Verschlechterung alarmierend. Die Behörden nennen mehrere Ursachen: Bevölkerungswachstum, aktive wirtschaftliche Entwicklung und langwierige Straßenbauarbeiten der letzten Jahre, die die Verkehrsströme erheblich verändert haben.
In mehreren Bereichen ist die bestehende Infrastruktur dem Fahrzeugaufkommen nicht mehr gewachsen. Selbst die ständige Präsenz der Verkehrspolizei und manuelle Verkehrsregelungen bringen nur vorübergehende Entlastung, ohne das Problem grundlegend zu lösen.
Besonders angespannt ist die Lage an den Kreisverkehren im Gebiet Konia und in der Nähe des Krankenhauses von Paphos. Diese Abschnitte gelten als besonders gefährlich: Dichtes Verkehrsaufkommen führt hier regelmäßig zu Unfällen, und Staus — insbesondere in Konia — sind für die Stadt beispiellos geworden.
Polizeibeamte sind seit den frühen Morgenstunden an wichtigen Kreuzungen im Einsatz, doch Warteschlangen, Verzögerungen und kleinere Unfälle werden allmählich zum gewohnten Bild für Autofahrer. Ähnliche Probleme werden auch auf anderen Strecken festgestellt — auf der Sillos-Straße von Mesogi zum Krankenhaus, auf der Tassos-Papadopoulos-Allee in Richtung EAC sowie auf den Zufahrten zum Einkaufszentrum über die Alleen Ellados, Pallikaridis und Griva Digeni.
Die Behörden geben offen zu: Ohne umfassende Lösungen — eine Überarbeitung der Verkehrsführung und die Modernisierung der Straßeninfrastruktur — wird sich die Verkehrssituation in Paphos weiter verschlechtern.
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