Die Tierschutzpartei droht, 2.000 Tiere zum Präsidentenpalast zu bringen wegen des Abrisses eines Tierheims in Paphos
Der Parteivorsitzende Kiriakos Kyriakou hat davor gewarnt, rund 2.000 Tiere zum Präsidentenpalast zu bringen, falls die Behörden kein staatliches Grundstück für die Umsiedlung des Tierheims in Paphos finden. Die Erklärung erfolgte auf einer Sitzung des Gemeinderats von Yeroskipou am Donnerstag.
Die Partei besteht auf der Bereitstellung eines staatlichen Grundstücks, um die Tiere aus dem Paphos-Shelter zu verlegen, das laut Gerichtsbeschluss abgerissen werden soll, so Kyriakou. Als Zwischenmaßnahme schlug er vor, die Tiere auf andere lizenzierte Tierheime zu verteilen, um Überlebensrisiken auszuschließen.
Es wird erwartet, dass ein Vertreter des Innenministeriums bei dem Treffen konkrete staatliche Flächen für diesen Zweck vorschlägt. Kyriakou erklärte, dass die Partei bei Ablehnung des Vorschlags zu einer Demonstration beim Präsidentenpalast greifen werde.
Das Tierheim in Paphos existiert seit fast 40 Jahren und beherbergt derzeit rund 2.000 Tiere, darunter Esel, Pferde, Hunde, Katzen, Ziegen, Kaninchen, Igel, Meerschweinchen und Ponys. Das Grundstück des Heims wurde den Eigentümern zurückgegeben, und ein Gericht hat seinen Abriss angeordnet, was die dringende Suche nach einer Alternative erforderlich macht.
Sie könnten auch interessiert sein an:
- In Chania (Griechenland) schoss ein Mann mit einem Karabiner auf seinen Bruder: Familienstreit endete mit Verletzung
- In Paphos werden neue Staudämme gefordert: Nullzufluss sorgt für wachsende Besorgnis
- Seeverfolgung bei Ormidia: Polizei gab Warnschüsse ab, Beamter verletzt
- Zementblöcke nahe der Burg von Paphos werden diesen Winter zum letzten Mal installiert
- Dorf nahe dem Flughafen Paphos fordert Entschädigungen

