Jugendlicher in Griechenland gesteht, aus Eifersucht einen 17-Jährigen geschlagen zu haben — der Junge starb
In der griechischen Stadt Serres hat ein 16-jähriger Jugendlicher, der im Zusammenhang mit dem Tod eines 17-jährigen Jungen festgenommen wurde, der Polizei gestanden, ihn während eines aus Eifersucht entstandenen Streits geschlagen zu haben. Nach Angaben des Festgenommenen brach der Konflikt aus, nachdem das Opfer seiner Freundin angeblich eine Nachricht geschrieben hatte.
Aus den Akten geht hervor, dass sich der Vorfall am Abend vor einem lokalen Lokal mit Spielautomaten ereignete. Dort hielt sich der 17-Jährige mit einem Freund auf. Einige Zeit später kam der 16-Jährige ebenfalls in Begleitung eines Freundes hinzu. Zwischen den Jugendlichen kam es zu einem Streit, der rasch in eine Schlägerei eskalierte. Dabei versetzte der 16-Jährige einen Ellbogenschlag gegen den Kopf.
Nach der Auseinandersetzung gingen beide auseinander. Später klagte der Verletzte jedoch seinem Freund über Unwohlsein, kehrte nach Hause zurück und ging in den Keller. Einige Stunden später wurde er leblos aufgefunden — seine Schwester entdeckte den Körper am nächsten Morgen.
Berichten zufolge verließ das Opfer am Montagabend das Haus und kehrte nicht zurück, woraufhin die Eltern ihn als vermisst meldeten.
Die Ermittlungen befassen sich auch mit dem sozialen Hintergrund des Verdächtigen: Laut Medienberichten wuchs der 16-Jährige in schwierigen familiären Verhältnissen auf und war der Polizei bereits wegen geringfügiger Diebstähle und Drogenbesitzes bekannt.
Die Ermittlungen dauern an; die genaue Todesursache wird durch eine gerichtsmedizinische Untersuchung festgestellt.
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