Polizei warnt vor steigendem Online-Sexualerpressung
Die Polizei Zyperns meldet einen starken Anstieg der Beschwerden über Fälle von Online-Sexualerpressung, bekannt als Sextortion. In letzter Zeit haben Dutzende von Bürgern die Abteilung für Cyberkriminalität kontaktiert, nachdem sie Opfer solcher Methoden geworden sind.
Nach Angaben der Polizei erstellen die Täter gefälschte Social-Media-Konten (Facebook, Instagram usw.), oft unter dem Vorwand, junge Frauen zu sein. Sie gewinnen schnell das Vertrauen der Opfer und schlagen dann vor, zu einem intimen Videoanruf zu wechseln.
Wenige Minuten nach Beginn des Videoanrufs erhalten die Opfer drohende Nachrichten: Die Betrüger verlangen Geld, um zu verhindern, dass das aufgezeichnete Video veröffentlicht oder an die Freunde und Verwandten des Opfers in sozialen Netzwerken gesendet wird.
In der Regel werden die Überweisungen über Geldtransferdienste in afrikanische Länder verlangt.
Die Polizei betont, dass auch Minderjährige unter den Opfern sind.
Empfehlungen der Polizei:
- besonders vorsichtig bei der Online-Kommunikation mit Fremden sein;
- keine persönlichen oder intimen Daten online weitergeben oder zeigen;
- kein Geld überweisen — selbst eine kleine Summe führt zu neuen Forderungen;
- das gefälschte Konto sofort blockieren und melden;
- jede Kommunikation mit Erpressern einstellen;
- bei Bedarf das Konto vorübergehend deaktivieren, um weitere Bedrohungen zu vermeiden.
Die Polizei fordert die Bürger auf, solche Vorfälle unverzüglich den Strafverfolgungsbehörden zu melden.
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