Die Polizei kommentierte die Umstände der Todesfälle beim Brand in den Bergen von Limassol
Am 29. August erklärte der Polizeichef von Zypern, Themistos Arnaoutis, im Parlament, dass die beiden Personen, die beim jüngsten Brand in der Bergregion von Limassol ums Leben kamen, über einen sicheren Evakuierungsweg informiert worden waren, diesen jedoch, so der Leiter der Behörde, ignorierten und nicht nutzten.
Die Umstände der Tragödie und die Verantwortung der Dienstleiter werden vor dem Hintergrund der öffentlichen Resonanz diskutiert. Nach Ansicht einiger Medien- und Gesellschaftsvertreter sollten solche Aussagen nicht öffentlich gemacht werden, da die Verstorbenen sich nicht gegen Anschuldigungen wehren können, während Fragen zu den Maßnahmen der Rettungsdienste und deren Leitung weiterhin relevant bleiben. Bis heute haben die für die Koordinierung von Evakuierungs- und Rettungsmaßnahmen zuständigen Beamten keine Verantwortung für das Geschehene übernommen.
Für die Bewohner Zyperns unterstreicht diese Situation die Bedeutung von Informationsbewusstsein und der Befolgung von Anweisungen des Zivilschutzes während Notfällen. Brände in den Bergregionen Zyperns bleiben laut Polizei und Rettungsdiensten aufgrund der Wetterbedingungen potenziell gefährlich, daher wird besonderes Augenmerk auf den korrekten Betrieb von Notfallwarnungen und Evakuierungsverfahren gelegt. Im Falle ähnlicher Notfälle wird den Bewohnern geraten, die Anweisungen der offiziellen Stellen strikt zu befolgen.
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