Nach der Schule — ins Nichts: wie junge Menschen mit Behinderung in Zypern vergessen werden

Die Geschichte des 26-jährigen Petros mit Zerebralparese zeigt die unsichtbare Realität vieler Familien in Zypern. Bis zum Alter von 21 besuchte er eine Sonderschule, hatte einen Tagesablauf, Aktivitäten und soziale Kontakte. Nach dem Abschluss — keinerlei staatliches Programm: Er verbringt die Tage zu Hause, und seine Mutter spricht von Rückschritten und völliger fehlender Unterstützung.
Das Problem ist systemisch: Für Menschen mit Behinderung über 21 gibt es kaum Tageszentren oder Einrichtungen, die die Schule ersetzen könnten. Familien bleiben mit der Betreuung allein, ohne Entlastung und ohne Perspektiven für ihre erwachsenen Kinder.
Kinderrechtsorganisationen fordern den Staat auf, ein nachhaltiges Unterstützungssystem zu schaffen — mit Tageszentren, betreutem Wohnen und Beschäftigungsprogrammen, damit „das Leben nicht mit 21 endet“.
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