Das Kamarés-Dammprojekt in Larnaka soll chronische Überschwemmungen lösen
Das Hochwasserschutzprojekt Kamarés in Larnaka auf Zypern, dessen Fertigstellung für 2027 geplant ist, wird die langjährigen Überschwemmungsprobleme weitgehend lösen, erklärte der Leiter der Bezirksverwaltung Larnaka, Angelos Hatzicharalambous, am Samstag.
Seinen Angaben zufolge wurde das Projekt viele Jahre lang diskutiert, nachdem es Ende 2014 infolge von Überschwemmungen im Gebiet Kamarés zu schweren Schäden an Häusern und Eigentum gekommen war. Ursprünglich war die Umsetzung durch den Staat für 2015 vorgesehen, wurde dann an den Abwasserrat von Larnaka übertragen und wird derzeit von der Bezirksverwaltung durchgeführt.
Die Arbeiten umfassen die Verbreiterung und Vertiefung des Kamarés-Kanals sowie den Anschluss aller angrenzenden Regenwassernetze. Im Abschnitt oberhalb der Dryadon-Straße wird der bestehende Betonkanal abgerissen und durch einen neuen offenen, rechteckigen, betonverkleideten Kanal auf niedrigerem Niveau ersetzt; zudem wird der obere offene Erdkanal angepasst.
Ziel des Projekts ist es, die seit 2014 bestehenden Überschwemmungsprobleme zu beseitigen und die Wohngebiete der Gemeinden Larnaka und Aradippou im Einzugsgebiet des Flusses Kalo Chorio auf Zypern zu schützen. Die Kosten werden auf rund 7 Mio. € geschätzt, die Fertigstellung ist für 2027 vorgesehen; die Arbeiten schreiten jedoch zügig voran und dürften früher als geplant abgeschlossen werden.
Nach Abschluss von Kamarés beginnt die nächste Phase, die auf das Gebiet Vergina der Gemeinde Aradippou abzielt; deren vorläufige Kosten werden auf 3–4 Mio. € geschätzt, die endgültige Summe wird nach Abschluss einer bis Jahresende erwarteten Studie festgelegt. Laut Hatzicharalambous wird die Bezirksverwaltung die zugesagte zentrale Finanzierung durch den verstorbenen Innenminister Sokratis Hasikos einfordern. „Wir werden dieses Projekt vorantreiben, um das Überschwemmungsproblem in diesem Gebiet endgültig zu beenden und zu lösen“, fügte er hinzu.
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