STAUB ÜBER ZYPERN: GEFÄHRLICHE WERTE IN LIMASSOL UND PAPHOS GEMESSEN
Erhöhte Staubkonzentrationen haben die Luftqualität in mehreren Regionen Zyperns verschlechtert. Das Arbeitsinspektorat warnte am Montag vor möglichen Gesundheitsrisiken für gefährdete Bevölkerungsgruppen.
Nach Angaben des Überwachungsnetzes wurden um 10:00 Uhr morgens die höchsten Werte in Paphos mit 191 µg/m³ und in Limassol mit 133 µg/m³ gemessen.
Niedrigere, aber immer noch über dem Grenzwert liegende Werte wurden in Paralimni (83,8 µg/m³), Larnaka (65,1 µg/m³) und im Gebiet Ayia Marina Xyliatou (53,5 µg/m³) verzeichnet.
Gemäß der Gesetzgebung darf der Tagesmittelwert für Staub 50 µg/m³ nicht überschreiten. Unter „Staub“ versteht man Schwebstaubpartikel mit einem Durchmesser von weniger als 10 Mikrometern (PM10), die in die Atemwege eindringen können.
Arbeitgebern wird empfohlen, die Risiken für im Freien arbeitende Mitarbeiter zu bewerten und gegebenenfalls Maßnahmen zu ergreifen – etwa die Arbeitszeiten anzupassen oder die Mitarbeiter mit Schutzausrüstung auszustatten.
Die Behörden rufen dazu auf, Kindern, älteren Menschen und Personen mit chronischen Erkrankungen besondere Aufmerksamkeit zu schenken – ihnen wird geraten, nach Möglichkeit in geschlossenen Räumen zu bleiben, bis sich die Situation verbessert.
Ursache für die erhöhte Staubkonzentration sind Luftmassen aus Nordafrika, die in den letzten Wochen bereits mehrfach die Atmosphäre der Insel beeinflusst haben.
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