Russischer Programmierer stahl 3 Millionen Dollar von IT-Unternehmen und kaufte ein Penthouse auf Zypern

In Moskau wird ein hochkarätiger Fall untersucht, bei dem eine große Summe aus dem IT-Sektor entwendet wurde. Ein ehemaliger Mitarbeiter des Moskauer Unternehmens Zunami, das Projekte im Bereich Kryptowährungen und Blockchain durchführte, stahl etwa 3 Millionen Dollar und verließ Russland.
Der Programmierer hatte Zugriff auf die Firmen-Krypto-Wallets und hob die Mittel der Firma schrittweise in drei Tranchen ab. Zunächst verschwanden 260.000 Dollar von den Konten, dann wurden über 2,1 Millionen Dollar abgebucht und später weitere 500.000 Dollar. Der Verlust wurde nicht bemerkt, bis die Organisation ihre Tätigkeit einstellte. Erst nach der Schließung konzentrierten sich die Ermittler auf den Programmierer als Hauptverdächtigen.
Die Ermittlungen ergaben, dass die gestohlenen Mittel für Luxusgüter verwendet wurden. Er kaufte mehrere hochwertige Autos, darunter einen Ferrari und einen Audi RS Q8, sowie eine Immobilie — ein Penthouse auf Zypern.
Danach verließ der Mann Russland und lebt nun zwischen Dubai und Zypern, führt ein aktives gesellschaftliches Leben und tritt unter lokalen Bloggern auf. Er bestreitet jede Schuld und betont, dass er nicht in die Diebstähle verwickelt ist.
Experten weisen darauf hin, dass solche Fälle durch die transnationale Natur der Verbrechen erschwert werden: Das Geld wurde über Kryptowährungsplattformen transferiert, und der Verdächtige befindet sich außerhalb Russlands. Die Frage seiner möglichen Auslieferung nach Russland bleibt offen.
Der Vorfall löste großes öffentliches Aufsehen aus. Er wurde zu einem weiteren Beispiel für die Verwundbarkeit von Kryptowährungsvermögen im Unternehmensmanagement und stellte die Frage der Zugangskontrolle von Mitarbeitern zu Finanzsystemen.
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