Alarm in Akrotiri erwies sich als falsch
Am späten Mittwochabend wurde im Gebiet Akrotiri auf Zypern Alarm ausgelöst, nachdem ein Signal zunächst als potenzielle Bedrohung interpretiert worden war.
Später teilten die Behörden der britischen Stützpunkte jedoch mit, dass es sich um einen Fehlalarm des Systems (false positive) handelte. Laut dem Bürgermeister von Kourion, Pantelis Georgiou, hatten die Überwachungssysteme eine verdächtige Markierung erfasst, die jedoch nicht mit einem feindlichen Objekt in Verbindung stand.
Bis zur Klärung des Sachverhalts wurden Sicherheitsprotokolle aktiviert, und in der Region waren Sirenen zu hören. Der Alarm wurde nach wenigen Minuten wieder aufgehoben.
Der Bürgermeister teilte ferner mit, dass die Gemeinde Warnungen direkt vom Frühwarnsystem der britischen Stützpunkte erhält. Nach Eingang des Signals verbreiteten die Stadtbehörden die Informationen umgehend über soziale Netzwerke und die Kommunikationskanäle der Gemeinde an die Einwohner.
Derzeit sind etwa 4.500 Einwohner im Frühwarnsystem registriert, während die Bevölkerung des Gebiets etwa 40.000 Menschen umfasst. Die Behörden rufen die Bewohner dazu auf, sich dem System anzuschließen, um Warnungen schneller zu erhalten.
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