Cyprus, Nicosia

Sechster Verdächtiger nach dreistem Raubüberfall auf Unternehmerhaus in Larnaka festgenommen

21.02.2026 / 20:34
Nachrichtenkategorie

Die Polizei der Republik Zypern gab die Festnahme eines weiteren Mannes im Alter von 31 Jahren bekannt, der im Zusammenhang mit einem bewaffneten Raubüberfall gesucht wurde, der vor zwei Jahren im Haus eines Unternehmers in Larnaka begangen wurde. Dies ist die sechste Festnahme in diesem Fall.

Morgen wird der Verdächtige vor dem Bezirksgericht Larnaka erscheinen, um über seine Untersuchungshaft zu entscheiden.

Das Verbrechen wurde in der Nacht zum 19. Februar 2024 im Viertel Faneromeni verübt. Vier maskierte Männer mit Handschuhen drangen in das Haus ein und drohten mit einer Gartenschere. Die 58-jährige Ehefrau des Geschäftsmanns und zwei Hausangestellte wurden im Schlafzimmer eingesperrt.

Die Täter entwendeten Mobiltelefone, Schmuck und zwangen die Hausherrin, den Safe zu öffnen. Daraus wurden Uhren, Juwelen und Bargeld im Wert von etwa 188.000 € gestohlen.

Spätere Ermittlungen ergaben, dass es fünf Täter waren. Sie benutzten ein in Limassol gestohlenes Auto, das später verlassen im Flussbett des Germasogeia gefunden wurde.

Einige Tage später wurde eine der gestohlenen Uhren auf einer Social-Media-Plattform entdeckt – es stellte sich heraus, dass sie an ein Juweliergeschäft im Libanon verkauft worden war. Im März 2024 wurde ein 41-jähriger Syrer festgenommen, der mutmaßlich Kontakt zu einem Käufer aus Zypern aufgenommen hatte. Später wurde ein 30-jähriger Mann festgenommen, der gestand, zwei der gestohlenen Ringe in Nikosia verkauft zu haben.

Vier der Angeklagten (42, 41, 29 und 27 Jahre alt) wurden bereits wegen des Mordes an Dimitris Andronikou, bekannt als „Dimitroui“, zu lebenslanger Haft verurteilt. Ein fünfter Angeklagter – ein 43-jähriger Iraker – ist ebenfalls in den Fall verwickelt und ficht seine Untersuchungshaft an.

Den Beteiligten werden Verschwörung zur Begehung einer schweren Straftat, Raub, nächtliches Eindringen und Diebstahl vorgeworfen. Die Ermittlungen dauern an.

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