Große Kolonie seltener Fledermäuse in den Wäldern des Troodos entdeckt

Zyprische Fachleute haben bei der routinemäßigen Überwachung der Waldökosysteme im Troodos-Gebirge eine große Kolonie einer seltenen Fledermausart — Rhinolophus euryale, bekannt als Hufeisennasen — festgestellt. Dies teilte das Forstamt mit.
Es handelt sich um eine der verletzlichsten Fledermausarten Europas, deren Bestand direkt vom Erhalt des natürlichen Lebensraums abhängt. Hufeisennasen ernähren sich von Insekten und zeichnen sich durch einen besonderen Flugstil aus, der es ihnen ermöglicht, sich leicht zu orientieren und in dichten Waldgebieten zu manövrieren.
Wissenschaftler betonen, dass das Vorkommen dieser Art als wichtiger Indikator für das ökologische Gleichgewicht gilt, da Hufeisennasen nur in stabilen und gesunden Ökosystemen leben. Nach der Klassifikation der Internationalen Union für Naturschutz (IUCN) gehört die Art zur Kategorie „potenziell gefährdet“ und steht unter strengem Schutz der europäischen Gesetzgebung.
Interessant ist, dass der Name der Art mit der griechischen Mythologie verbunden ist: Rhinolophus euryale ist nach Euryale benannt — einer der drei Gorgonen und Schwester der Medusa. Im Gegensatz zu ihr galt Euryale als unsterblich, und Wissenschaftler merken ironisch an, dass diese Art in der Natur dennoch realen und nicht mythischen Schutz benötigt.
Die Entdeckung einer großen Kolonie im Troodos bezeichnen Fachleute als ermutigendes Zeichen für den Zustand der zyprischen Bergwälder.
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