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In Limassol beschossen Unbekannte das Gebäude eines Forex-Unternehmens mit einem Sturmgewehr

04.06.2026 / 02:25
Nachrichtenkategorie

Die Polizei in Limassol ermittelt wegen eines dreisten nächtlichen Angriffs auf das Büro eines großen Finanzunternehmens, das auf den Handel mit Fremdwährungen spezialisiert ist. In den Nachtstunden eröffneten unbekannte Täter gezieltes Feuer auf die Fassade des mehrstöckigen Gebäudes, in dem sich der Hauptsitz des Unternehmens befindet. Nach vorläufigen Angaben der Kriminaltechniker feuerten die Angreifer etwa zwanzig Schüsse auf die Fenster und Wände des Büros ab, mutmaßlich aus automatischen Waffen, und flohen anschließend mit einem schnellen Fahrzeug in unbekannte Richtung vom Tatort.

Dank der Tatsache, dass sich der Vorfall tief in der Nacht ereignete, als sich in den Räumen und auf dem umliegenden Gelände keinerlei Personal oder diensthabende Mitarbeiter aufhielten, wurde bei dem heftigen Schusswechsel niemand verletzt. Dennoch entstand am Gebäude erheblicher Sachschaden: Durch die Kugeln wurden Panoramaglasscheiben auf mehreren Etagen zerstört, außerdem wurden Elemente der äußeren dekorativen Fassade sowie die Innenausstattung und Büromöbel im Empfangsbereich schwer beschädigt. Das Gebiet des Vorfalls wurde umgehend von verstärkten Polizeikräften abgesperrt, um erste Ermittlungsmaßnahmen durchzuführen.

Ermittler und Ballistikexperten haben den Tatort sorgfältig untersucht, alle aufgefundenen Hülsen eingesammelt und mit der Analyse der Aufnahmen zahlreicher Außenüberwachungskameras begonnen, die am Gebäude selbst und an benachbarten Gewerbeobjekten installiert sind. Die Führung der Strafverfolgungsbehörden erwägt mehrere Arbeitshypothesen zu dem Vorfall, darunter den Versuch, die Geschäftsinhaber durch kriminelle Strukturen einzuschüchtern, oder einen Interessenkonflikt, der mit der beruflichen Tätigkeit des betroffenen Forex-Unternehmens zusammenhängt.

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