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In Limassol entsteht ein „Haus der Künste“ für 21 Millionen Euro: Internationaler Architekturwettbewerb ausgeschrieben

05.08.2026 / 12:08
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Die Stadtverwaltung von Limassol hat einen internationalen Architekturwettbewerb für die Planung des „Hauses der Künste von Limassol“ ausgeschrieben – eines Kulturzentrums mit einem Budget von mehr als 20 Millionen Euro.

Das neue Objekt soll in der Aiolou-Straße auf einem Grundstück errichtet werden, das der Stadtverwaltung von Limassol gehört. Die Gesamtkosten des Projekts werden auf mehr als 21 Millionen Euro geschätzt.

Das rund 5000 Quadratmeter große Gebäude wird Proben- und Aufführungssäle, Ausstellungsräume, Werkstätten, Lagerräume und Unterkünfte für eingeladene Künstler umfassen.

Eines der Hauptelemente wird ein großer Saal im Black-Box-Format sein, der für verschiedene kulturelle Veranstaltungen umgestaltet werden kann. Außerdem ist die Einrichtung von mindestens drei Sälen mit einer Fläche von jeweils rund 200 Quadratmetern für Musik-, Theater- und Tanzprojekte geplant.

Im Gebäude sind zudem eine rund 600 Quadratmeter große Ausstellungsfläche, mindestens vier Gästezimmer für Künstler sowie ein Café-Restaurant vorgesehen, das zu einem Treffpunkt für Vertreter der Kreativbranchen werden soll.

Neben dem Kulturzentrum selbst sieht das Projekt den Bau von zwei unterirdischen Parkhäusern mit insgesamt mehr als 200 Stellplätzen vor. Sie sollen nicht nur dem Objekt, sondern dem gesamten Gebiet in der Nähe des historischen Stadtzentrums dienen.

Der Architekturwettbewerb wird auf Englisch durchgeführt, um große internationale Architekturbüros anzuziehen. Es wird erwartet, dass die Ergebnisse des Wettbewerbs etwa sechs Monate nach seiner Durchführung bekannt gegeben werden.

Parallel dazu arbeitet die Stadtverwaltung von Limassol an der Wiederherstellung eines türkisch-zyprischen Kinos, das in den vergangenen Jahren vollständig zerstört worden war. Nach der Übergabe des Gebäudes an die Stadtverwaltung wurden bereits Fachleute für die Ausarbeitung des Wiederherstellungsprojekts ausgewählt.

Auf dieser Grundlage soll später ein „Kinozentrum“ entstehen, das zu einem weiteren kulturellen Anziehungspunkt der Stadt werden soll.

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