Kult-Café „Thalassaki“ in Limassol schließt nach 20 Jahren

Eines der bekanntesten Küstencafés in Limassol – das Thalassaki an der Strandpromenade Akti Olympion – hat nach 20-jähriger Tätigkeit seinen Betrieb eingestellt.
Das Lokal wurde 2005 nach der Sanierung der Küstenzone eröffnet und war das erste Café in diesem Abschnitt. Dank seiner Lage direkt am Meer und der erschwinglichen Preise war es bei den Stadtbewohnern, einschließlich der Winterschwimmer, sehr beliebt.
Der Montag war der letzte Arbeitstag des Cafés. Die Betreiber haben die Räumlichkeiten bereits geräumt und bereiten die Übergabe an die Gemeinde vor.
Das Objekt gehört der Stadtverwaltung von Limassol, die nach einem langen Rechtsstreit das Besitzrecht an den Räumlichkeiten zurückerhalten hat.
In naher Zukunft plant die Gemeinde, das Objekt zu bewerten und eine neue Ausschreibung für die Verwaltung des Cafés bekannt zu geben. Den vorliegenden Informationen zufolge könnten die Ausschreibungsbedingungen Preisbeschränkungen für Grundgüter wie Kaffee und Wasser vorsehen.
Das Rathaus rechnet damit, dass der neue Mietzins deutlich höher ausfallen wird als der bisherige und der Stadt höhere Einnahmen sichert.
Zwischen der Gemeinde und dem früheren Verwalter gab es über mehrere Jahre hinweg einen Rechtsstreit über die Nutzung der Räumlichkeiten und finanzielle Verpflichtungen.
Das Gericht entschied zugunsten der Stadtverwaltung von Limassol und verpflichtete den Verwalter, das Objekt zu räumen. Zudem ordnete das erstinstanzliche Gericht die Zahlung einer Entschädigung für entgangene Mietgewinne an. Es wird erwartet, dass gegen diese Entscheidung Berufung beim Obersten Gerichtshof (Supreme Court) eingelegt wird.
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