In Nikosia wurden Ampeln mit weiblichen Symbolen zur Förderung der Gleichberechtigung installiert

In der Hauptstadt Zyperns, Nikosia, sind ungewöhnliche Ampeln aufgestellt worden: Anstelle der üblichen roten und grünen „Männchen“ zeigen sie nun weibliche Figuren. Laut den Stadtbehörden soll das Projekt die Prinzipien der Geschlechtergleichheit fördern und an die Bedeutung der Frauen in der Gesellschaft erinnern.
Die Initiative wurde vom Rathaus Nikosias in Zusammenarbeit mit dem Amt für öffentliche Arbeiten und Organisationen für Gleichberechtigung umgesetzt. Im Rahmen des Programms wurden an mehreren zentralen Kreuzungen die Standardpiktogramme durch Darstellungen von Frauen in selbstbewusster Pose ersetzt — mit erhobener Hand als Symbol für Fortschritt und aktive gesellschaftliche Teilhabe.
Vertreter der Stadt betonten, dass das Ziel des Projekts nicht nur visuelle Vielfalt sei, sondern auch die Förderung des Bewusstseins für Gleichberechtigung im Alltag. Die weiblichen Figuren auf den Ampeln spiegeln das Engagement der Stadt für eine integrativere und modernere Stadtkultur wider.
Die Reaktionen der Bürger fielen gemischt aus. Viele begrüßten die Idee und meinten, solche Initiativen machten die Stadt offener und moderner. Einige Autofahrer äußerten jedoch Bedenken, dass die ungewohnten Symbole ablenken könnten. Die Stadtverwaltung erklärte, man werde die Auswirkungen beobachten und das Projekt gegebenenfalls anpassen, falls sich Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit zeigen sollten.
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