Behörden Zyperns kauften Kantinenmöbel für 70.000 Euro
Das zyprische Parlament kaufte Möbel für die Kantine im Wert von 70.000 Euro. Dies berichtete der Rechnungshof von Zypern.
Es stellte sich heraus, dass der Designer, der das Interieur der Kantine entwarf, gleichzeitig Direktor der Möbellieferfirma war.
Statt einer offenen Ausschreibung wählten die Parlamentsvertreter ein Verfahren, das die „Schaffung oder Anschaffung einzigartiger Kunstwerke“ vorsieht.
Als Reaktion auf den brisanten Bericht der Prüfer erklärten Vertreter des Parlaments: „Die Anschaffung betrifft die Modernisierung der Räumlichkeiten des Parlaments. Wir haben die alte Kantine in einen Empfangsraum mit Speisemöglichkeit umgewandelt. Dieser Raum ist für Besuche ausländischer diplomatischer Vertretungen und anderer hochrangiger Amtsträger vorgesehen. Das Interieur muss dem Status einer höchsten staatlichen Institution entsprechen.“
Auch die Parlamentspräsidentin Annita Demetriou äußerte Unzufriedenheit über die Reaktionen nach der Veröffentlichung des Prüfberichts.
„Man wirft uns Verschwendung vor, aber wir haben nichts Illegales getan“, sagte die Präsidentin.



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